Und es geht doch (nicht) ...

30.09.2015
vbki vortrag vereinbarkeit beruf und familie plenum

Gemeinsam mit Petra Gothe (Vizepräsidentin VBKI), Jutta Kemme (Leiterin Personal und Sozialpolitik Arbeitgeberverband Nordmetall) und Hendrik Muschal (Managing Partner Ogletree Deakins International LLP) entwarf Monika Maria Lehmann (Leitung CB.e Corporate) ein Veranstaltungsformat, das mit Musterbrüchen und Überraschungen spielt. Der Titel Und es geht doch (nicht): Vereinbarkeit von Familie und Beruf trifft ein wichtiges Thema unserer Zeit, spricht Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen an und hat dabei den Anspruch, die Wahrheit aufzudecken: Wie sieht die Realität aus? Wo enden gute Absichten, wo beginnen tragfähige Lösungen?

Statt auf einer Bühne spielte sich das Geschehen in einem offenen Kreis ab. Anstelle von Frontalbespielung war die Veranstaltung von einer sehr intensiven Diskussion aller Teilnehmer/innen geprägt. In der ungewohnten Anordnung begann die Diskussion der Panel-Diskutantinnen unter moderierter Leitung von Petra Gothe: Dr. Eva Müller-Dannecker (Ressortleiterin Change Management und Personalentwicklung, Fachärztin für Anästhesie,

VIVANTES) Jutta Kemme und Sigrid Nikutta (Vorstandsvorsitzende BVG) tauschten ihre Erfahrungen aus. Alle drei mussten in ihren eigenen Lebenswegen regelmäßig berufliche Erwartungen mit dem Wunsch, Zeit für Familie und Kinder zu haben, in Einklang bringen.

Die Vielschichtigkeit des Themas sowie die unterschiedliche Handhabung in der Praxis offenbarten sich nicht nur in der Diskussion selbst, sondern wurden auch durch zwei Schauspielszenen illustriert. Gottfried Vollmer (bekannt aus diversen TV-Serien und als Coach für Führungskräfte) und Hanna Jessen (Kiezmanagerin bei der Gewobag AG und VBKI-Juniormitglied) führten dem überraschten Publikum in ihren Sketchen Alltagsszenen aus dem Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie vor.

Mit diesen Denkanstößen ausgestattet, hatten die Veranstaltungsgäste in zwei sich anschließenden Workshops Gelegenheit, das Thema weiter zu vertiefen. Als wichtig wurde dabei erkannt, dass sich individuelle Problemstellungen (Sandwichposition der Führungskräfte) nicht durch schablonenhafte Regelungen und Vorschriften lösen lassen, sondern dass vor allem eines unerlässlich ist: der offene und rücksichtsvolle Dialog zwischen allen Beteiligten.

Auch zukünftig wird das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf uns bei CB.e weiterbeschäftigten.