Mausgesprochen elefantastisch - vom Nutzen von Erklärfilmen

Bewegte Bilder erlauben die schnelle bildliche und vereinfachte Darstellung selbst komplexer Inhalte.

Bereits seit über vier Jahrzehnten können Fernsehzuschauer jede Woche schon vor dem sonntäglichen Mittagessen etwas für ihr Allgemeinwissen tun. Und das Gelernte bei der Gelegenheit auch gleich am Tisch weitergeben. Die knallorange Namensgeberin und ihr tierisch blauer Mini-Elefant haben zwar sicher auch ihren Teil zum Fernsehvergnügen beigetragen, richtig spannend wurde die beliebte „Sendung mit der Maus“ aber erst durch die für sie typischen Erklärfilme. 
Diese Art der Informations- und Wissensvermittlung hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Ganz im Gegenteil. Durch ein leistungsstarkes Internet und viele neue technische Möglichkeiten können die Zuschauer Filmbeiträge jeder Art nicht mehr nur auf dem heimischen Fernseher genießen. Vielmehr kann das Medium Film mittlerweile buchstäblich immer und überall zum Einsatz kommen – denn Laptop, Tablet, Smartphone und Co. sind allgegenwärtig und beschleunigen die virale Verbreitung um ein Vielfaches.

Anschaulich und emotional

Die Omnipräsenz filmtauglicher Abspielgeräte ist jedoch nur einer der Gründe, warum Unternehmen Erklärfilme vermehrt in den Kommunikationsmix einbauen sollten. Ein weiteres starkes Argument ist inhaltlicher Natur: Bewegte Bilder erlauben die schnelle bildliche und vereinfachte Darstellung selbst komplexer Inhalte. Das können beispielsweise Produkte und Leistungen eines Unternehmens oder dessen Geschäftsmodell sein. Aber auch Prozesse und Strukturen jeder Art lassen sich in Videos oft besser veranschaulichen als nur mit Text und Foto. 
Die Liste der Vorteile für cineastisch veranlagte Unternehmen lässt sich einfach fortführen: Filme wecken unabhängig vom Inhalt schon vor deren Betrachtung die Neugier beim Zuschauer. Und ist der Play-Button einmal angeklickt, lösen selbst Erklärfilme in der Regel Gefühle beim Betrachter aus – unter Umständen sogar, weil er einen persönlichen Bezug herstellen kann. Das führt neben der ohnehin anschaulichen Darstellung zur Auflockerung selbst vermeintlich „sperriger“ Themen. Zu diesem Zweck sind beispielsweise sogar humoristische oder satirische Färbungen ganz und gar nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Gerade die lockere, nur vermeintlich formlose, vielleicht sogar überzeichnete Darstellung ist mit filmischen Mitteln gut möglich. Sie bildet einen gelungenen Kontrast zur gewohnten Unternehmenssprache.

Unterschiedliche Filmtypen für unterschiedliche Anlässe

CB.e konzipierte und realisierte bereits Filme für Produkte aller Art und zur Unternehmenspräsentation, zur Darstellung der Funktionsweise von Software, zur Beschreibung von Konsolidierungsprozessen und um Ergebnisse von Studien zu präsentieren. Zwar geht es immer darum, die Aufmerksamkeitsspanne des Empfängers optimal auszunutzen und das Thema anschaulich zu erklären, neben dem eigentlichen Explainer gibt es aber auch je nach Anlass und Kunde ganz unterschiedliche Filmtypen:
•    Tutorial: Das klassische YouTube-Video: Wie geht eigentlich Heimwerken, Kochen etc.?
•    Screencast: Eine besondere Form des Tutorials, in der Bildschirminhalte gezeigt werden, um komplexe Sachverhalte zu erklären
•    Vortrag (auch live): Etwa Konferenzen oder Online-Studiengänge
•    Legetechniken: Gut, um Zusammenhänge herzustellen und Objekte in ein Verhältnis zueinander zu setzen

Außerdem steht eine große Zahl verschiedener Stilmittel zur Auswahl, die natürlich auch miteinander kombiniert werden können: So können Filme etwa per Stopptrick-Verfahren animiert, mit realen Schauspielern gedreht oder beides sein, eine Tafel als Hintergrund beinhalten und sogar mit Zeitraffer, Knete, Collagen oder 3-D-Effekten arbeiten.

Menschen sprechen über Filme 

Und wozu das alles? Zum Vorteil des Unternehmens. Denn filmische Inhalte bleiben eher und länger im Gedächtnis und werden besser verstanden. Die positive Wahrnehmung der lebendig dargestellten Informationen überträgt sich also mitunter auch auf das Unternehmen selbst. Als mögliche Folge bleiben Onlinenutzer länger auf den Unternehmens- oder Produktseiten und nutzen die Produkte des Unternehmens letztendlich auch eher. Das Wichtigste aber: Die Empfänger der filmischen Botschaften sind in der Regel bereitwillige Fürsprecher und Multiplikatoren. Sie erzählen anderen von den Filminhalten, so wie es schon 1971 die Zuschauer der „Sendung mit der Maus“ taten. Was die hingegen nicht konnten: den Link zum Film und damit zum Unternehmen dahinter mit einem einzigen Klick Millionen anderen Nutzern auf der ganzen Welt mitzuteilen.